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Kaffee Röstprozess

Wie werden Kaffeebohnen eigentlich geröstet?

6 für uns besondere Schritte

Wir möchten dir die Gelegenheit geben, den Prozess des Kaffeeröstens einmal direkt zu erleben. Wenn du daran interessiert bist, qualitativ hochwertigen und frischen Kaffee zu trinken, lohnt es sich, möglichst viel über Kaffeebohnen und deren Röstung zu wissen. Schau bei uns rein – vielleicht hast du Glück und kannst Andreas beim Rösten über die Schulter schauen.

Schritt 1

Kleine Chargen

Auf die gekonnte Steuerung der Hitzezufuhr kommt es an. Wie beim Plätzchenbacken heizen wir die Röstkammer auf eine Anfangstemperatur von 200 °C vor. Wichtig ist, sie mit kleinen Chargen zu beladen, damit genug Energie da ist, die Bohnen zu rösten und nicht zu backen. Vorab achten wir sorgsam darauf, dass die grünen, ungerösteten Bohnen gleiche Größe und Struktur haben, damit ein gleichmäßiges Röstbild entsteht.

Schritt 2

Röstanlage

Für eine gezielte Übertragung von Rösthitze in die Bohnen haben wir uns für eine klassische Trommelröstung entschieden, die über Wärmekonvektion und -strahlung arbeitet. So können wir gezielt helle, fruchtige „moderne“ Röstungen für die Filterzubereitung produzieren, aber auch mittlere bis dunkle Röstungen mit nussigen, schokoladigen Aromen – etwa für Espresso.

Schritt 3

Die Prüfung

Alle paar Sekunden vergewissert sich das geschulte Auge, bis die Kaffeebohnen die perfekte Farbe, Größe und Oberflächenbeschaffenheit haben – abhängig vom individuellen Röstprozess.

Schritt 4

Abschluss und Kühlung

Haben wir den gewünschten Röstgrad erreicht, muss der Röstprozess sofort beendet werden – am besten sogar ein paar Sekunden davor, da die Bohnen auch außerhalb der Röstkammer noch etwas nachrösten. Dauert der Kühlprozess zu lange, werden mehr Aromen und Geschmacksstoffe zerstört.

Schritt 5

Frische Kaffeebohnen

Wie bei frischgebackenen Plätzchen, die erst nach zwölf Stunden ihren vollen Geschmack entfalten, stabilisieren sich auch bei frisch gerösteten Kaffeebohnen die neu entstandenen Aromen erst nach 12 bis 24 Stunden – oft auch erst nach drei Tagen – so weit, dass sie sensorisch voll wahrnehmbar werden. So lange sollte man mit der Zubereitung warten.

Schritt 6

Schützen und Konservieren

Geröstete Kaffeebohnen sind, anders als Rohkaffeebohnen, relativ empfindlich – schon kleinste Veränderungen machen sich geschmacklich bemerkbar. Frisch gerösteter Kaffee gibt bis zu 24 Stunden nach der Röstung relativ große Mengen CO2 ab. Deshalb packen wir ihn sofort in Ventilbeutel mit Aromaventil: Das entweichende CO2 legt sich als Schutzschicht über die Bohnen und macht das Eindringen von Sauerstoff praktisch unmöglich.

ENJOY

Du suchst eine passende Kaffeemaschine?

Wer viel Wert auf hochwertigen Kaffeegenuss legt und gerne Espresso trinkt, hat bestimmt schon einmal über eine Siebträgermaschine nachgedacht – die perfekte Wahl zur Zubereitung eines guten Espressos. Um die passende Maschine zu finden, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Unterschiede der Systeme.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Thermoblock- und Boiler-Maschinen. Thermoblock-Systeme sind schnell einsatzbereit, Boiler-Systeme brauchen etwas länger, halten dafür aber eine deutlich stabilere Temperatur – was sich positiv auf den Geschmack auswirkt.

Wichtig ist auch, ob du eher Espresso oder Milchgetränke wie Cappuccino und Latte Macchiato trinkst: Für reine Espresso-Trinker reicht eine Einkreiser-Maschine, für häufige Milchgetränke empfiehlt sich ein Dual-Boiler-System, das meist etwas teurer ist.

Eine ausführliche Hilfe bei der Wahl der passenden Maschine bietet der Siebträgermaschinen-Vergleich von Bluepick.